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19.06.2016

CLAAS wird „russischer Hersteller“ für Mähdrescher


Der russische Industrieminister Denis Manturov (links) und Dr. Ralf Bendisch (Generaldirektor CLAAS Krasnodar) unterzeichnen den Investitionsvertrag.

CLAAS, einer der international führenden Landtechnikhersteller, hat mit der Russischen Föderation am Rande des St. Petersburger Wirtschaftsforums einen speziellen Investitionsvertrag („Special Investment Contract“) unterzeichnet.

Danach erhält das Unternehmen den offiziellen Status eines "russischen Herstellers“ und bekommt für seine Mähdrescher die gleichen staatlichen Finanzierungsbeihilfen wie die einheimischen Produzenten. Bereits im letzten November war auf der Agritechnica in Hannover eine erste Absichtserklärung unterzeichnet worden.

„Die russische Landwirtschaft hat große Zukunftschancen. Mit diesem Vertrag wird modernste Landtechnik für die russischen Betriebe jetzt erschwinglicher“, erklärt Lothar Kriszun, Sprecher der CLAAS Konzernleitung.  

Die Nachfrage nach effizienten Erntetechnologien ist weiter stark. Aktuell werden in Russland nur 72 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt sind jedoch 122 Millionen Hektar für den Ackerbau geeignet.

Im Oktober 2015 hatte CLAAS in Krasnodar für rund 120 Millionen Euro eine zusätzliche Produktionslinie in Betrieb genommen und damit das langfristige Engagement im Land nochmals bekräftigt. Die neue Produktionsfläche ist rund neunmal so groß wie die der bisherigen Fabrik und beträgt rund 45.000 Quadratmeter. Damit steigt das Produktionsvolumen auf bis zu 2.500 Mähdrescher und Traktoren pro Jahr. Die technologische Exklusivität mit einer Fertigungstiefe wie im CLAAS Stammwerk Harsewinkel wird künftig auch Lieferungen an branchenfremde Unternehmen erlauben. CLAAS startete 1992 mit dem Export von Gebrauchtmaschinen und den ersten lokalen Händlern. Es folgten die Neumaschinen und die ersten russischen Mitarbeiter, die sich um Training und Service kümmerten. 2005 wurde CLAAS das erste ausländische Landtechnikunternehmen mit eigener Produktion in Russland; damals mit einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro.


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